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Sonntag 01.10.06

Schon wieder aufstehen, furchtbar. Treffe noch die WiGeo´s beim Frühstück und geselle mich zu den Holländern. Kurzes Frühstück und einen Plan für die kommenden Stunden. Dann geht’s, nach einer lustigen Packaktion von 4 Leuten in ein mini Auto mit ewig viel Gepäck, ab zum Festivalgelände. Hier bot sich uns eine Mischung aus Messe, Jahrmarkt und Zeugs. Darüber zu berichten ist nicht wirklich spektakulär. Gesehen und gut. Ich schlage vor noch ins Zoo Café zu fahren. Hatte darüber im Restaurantführer gelesen. Eine super Adresse. Sehr gediegen am Park gelegen mit Chill Out Musik begleitet, direkt in einem Park, verleiben wir uns ein Stück hausgemachten Apfelkuchen ein. Lekka. Dann müssen wir auch schon los, da von den Beiden der Flieger noch am Nachmittag geht. Ich setze mich an meine Bücher und fahre kurz zum Airport meine Stundenaufstellung abgeben. Wieder im Puccini angekommen, laufe ich den beiden Westkröten über den Weg. Lehrerinnen aus Frrrrranken. Nicht hässlich, aber zum anbrennen. Egal. Kurz lernen, was essen und endlich mal wieder ein paar Zeilen schreiben. So nun geht’s schlafen.
23.10.06 11:51


Samstag 30.09.06

Der Morgen lässt sich gut an. Eine neue Exkursionsgruppe junger Deutscher reist an und ich suche gleich erstmal Kontakt. Fehlt mir doch aktuell gepflegte deutsche Konversation. Wie sich herausstellt sind es Wirtschaftsgeographen aus München. Einer von ihnen wiederum lebt in Davos und forscht im Lawinenzentrum auf dem Weissfluh, welcher mir ja bestens bekannt ist. Der Tag ist wieder gefüllt mit Luftrecht und einem geplanten Meeting mit meinem Instructor, den Andy endlich am Fr organisieren konnte. Also nehme ich mein Bike und radle zum Flughafen. Im Büro war nur der Kauz vom Mi. Er gibt mir das AOM und einen Fragebogen. Wir schnacken noch eine Weile und siehe da, er ist aus Süd Afrika und kennt auch Sean und wusste leider auch, dass er gestorben war. Auf dem Heimweg gehen mir viele Dinge durch den Kopf. Am Abend, oder späten Nachmittag treffe ich die WiGeo´s wieder und wie verquatschen uns total. Sie erzählen mir eine Menge über Namibia´s Norden usw. Die beiden Mädels kochen eine Runde und wir nehmen uns ein Paar Bier an. Gefolgt von Cuba Libre. Ein Pärchen aus Holland gesellt sich zu uns und nun geht’s in englisch weiter, bis tief in die Nacht. Wir verabreden uns für den nächsten Tag um gemeinsam zum Windheok Festival zu fahren. Ab ins Bett.
23.10.06 11:50


Freitag 29.09.06

Am Morgen erreichte mich wie versprochen das dicke Buch des afrikanischen Luftrechts. Gespannt was wohl drin stehen mag verlasse ich zügig den Trog der hungrigen Mäuler. Umziehen muss ich auch noch kurz, aber dann wird die Nase ins Buch gesteckt. Das neue Zimmer ist kleiner, aber viel traumhafter als das andere. Ein kleiner Garten umgibt das private Separee. Nach meinem Umzug geht’s auf die Liege im Garten lernen und schauen wo die Fehler lagen. Ich werde schnell fündig. Danach geht’s zu Home Affairs meinen Pass abholen und eine, mir empfohlene, deutsche Zeitung kaufen. Der Tag verstreicht durch immer neue Eindrücke und meinen Besuch des Reiterdenkmales und der alten Feste, sowie des Goethehauses, wo man deutsch lernen kann. Plötzlich überrascht mich doch tatsächlich ein Regenschauer. Na so was aber auch! Nun geht’s kurz noch was einkaufen und ab zurück ins Puccini lernen. Am Abend steht ein Raggaekonzert ins Haus. Wir treffen uns 21Uhr und gehen ins Warehaus. Bevor wir gehen lerne ich noch ein Paar aus Innsbruck kennen. Lustige Leute. Welch Zufall, dass die Frau bei der Tyrolean in der Crewplanung arbeitet. Ich bekam gleich die Kontaktdaten um Ihr meine CV zu mailen, denn sie suchen wohl dringend Piloten. Naja wie werden sehen. Das Konzert ist echt witzig. Der Gitarrist der Kombo beschreibt während des ganzen Konzertes seine eigene Performance. Ich denke er war so stoned, das Ihm alles egal war was um Ihn passiert halb 1, Zeit zu schlafen.
23.10.06 11:50


Donnerstag 28.09.06

Der heutige Tag war gezeichnet durch Höhen und Tiefen a la Onninger. War es kaum möglich aus dem Bett zu kommen und wurde der Wecker mindestens 3 Mal nach hinten gestellt. Irgendwie liess sich der Tag halt schon komisch an. Fehlt die deutsche Konversation, Antworten auf SMS die man versandt oder doch nur die Ungewissheit vor der Air Law Prüfung. Keine Ahnung. Nachdem sich rausstellte das meine Zimmernachbarin aus Köln kommt und wie irgendwie alle hier an krassen Studienprojekten teilnimmt, ergab sich gepflegte Konversation und eine Verabredung zum Essen. Nicht was Ihr nun alle denkt, nein ich musste mal wieder mit jemanden in meiner Landessprache reden und es tat gut. Man merkt so was gar nicht wenn man immer zuhause ist. Naja die L/R Prüfung ging dann auch noch in die Hose, weil in meinem Buch nicht ansatzweise das zu finden war was sie von mir wissen wollten. Es stockt gerade etwas der Informationsfluss und Andy hat auch viel um die Ohren um mir immer weiterzuhelfen. Leider. Man ist doch auf Hilfe bei den Behörden angewiesen. Neues Spiel neues Glück. Nächsten Dienstag. Somit ging es dann in ein mega leckeres Restaurant in den besser betuchten Teil der Stadt. Giga Portionen und deutsches Kulturgut. Müde.
23.10.06 11:49


Mittwoch 27.09.06

Der Tag liess sich gemütlich an. Wecker läutete 8:30 und wurde bis 9:00 vertröstet. Danach sammelte ich mein Kram zusammen um nach dem Frühstück gleich zu Home Affairs gehen zu können. Bei Home Affairs war man super freundlich und sagte mir auf Freitag meinen Pass zu samt Stempel usw. Danach ging es zum Taxi und auf zum Pilot Shop am Airport. Der Taxifahrer wollte einen utopischen Tarif und erklärte mir den Unterschied zwischen den local Taxis und dem Radiotaxi. Naja die Erklärung war eher geschäftsfördernd ausgelegt. Im Pilotshop begrüsste mich ein etwas ausgedürrter Schwarzer der auch der Inhaber war. Nach einem langen „ small talk“ und einer gewissen Unsicherheit über das Luftrechtbuch nahm ich meine Sachen mit (Karte Windheok und L/R Buch) und fuhr zurück zur Unterkunft. Dann ging’s ab aufs Bike und mal wieder zum Transportministerium um für meinen L/R Test zu zahlen. Danach schaute ich bei Julianna im DCA vorbei um zu erfahren wann der L/R Test geschrieben wird. Sie freute sich und sicherte mir meine Studylicence für Do Nachmittag zu. Nach einem kurzen Nickerchen in der Unterkunft ging’s zum Einkaufen und ich war mega überrascht als ich hausmacher Leberwurst und Hainich Konserven vorfand. Just musste ich mir ein Glas Apfelmus einpacken. Das Mühlhäuser Pflaumenmus gibt’s ein anderes Mal. Zum Abendbrot gesellte sich eine Engländerin zu mir, und erzählte mir von Ihren Erlebnissen und das Ihr Freund in Indien den Anschlussflug nach WDH verpasst hat usw. Lustig was man für Leute trifft. Gute Nacht.
23.10.06 11:49


Dienstag 26.09.06

Wecker rappelt 8:15. Nee, dachte ich mir. Also umdrehen, ausharren. Aber in Anbetracht der Aufgaben die es heute zu lösen galt musste ich raus. Duschen, Frühstück und ab zu den Behörden. DCA als erstes. Luftfahrtbehörde eben. Antrag auf study licence abgeben und ab zur Zahlstelle. D.h. vorher zum Doc. Medical umschreiben. Ein Pilot der gerade vor Ort war um seine Lizenz abzuholen nahm mich mit. Alles da lassen und 15:00 wiederkommen. Nun ging es nach längerem Fussmarsch zur Zahlstelle und dann erstmal die Shoppingmall begutachten. Giga. Viele Sportgeschäfte mit The North Face Klamotten zum super Preis. Also ging es über 3 Etagen hoch und runter. Zwischendurch etwas essen und wieder ab zum Taxi und zum Doc. Dort versammelten sich schon einige Windheoker, welche alle deutsch sprachen, im Gegensatz zum Personal. Komisch dachte ich und war auch schon dran. Nach dem Doc, zurück zum DCA. Julianna wartete schon. Wo war der Zahlschein abgeblieben? Keine Ahnung, aber der Wisch wird schon irgendwo aufkreuzen. Studylicence gibt’s dann am Donnerstag. Zurück at home wurde erstmal das Bike montiert. Welch Kraus! Keine Ahnung was die mit dem Baby gemacht haben. Aber die niegel nagel neue Federgabel sieht am Tauchrohr aus wie mit einem Winkelschleifer bearbeitet. Nerv!! Mein hinterer Umwerfer musste auch einen Bruch an der Spannschraube hinnehmen. Aber zum Glück fährt es noch. Nach dem Montieren fuhr ich erstmal an den Eros Airport raus. Kurzer Trip aber sehr entspannende. Ich schaute mir das Gelände und die ganzen teilweise Raritäten an und suchte nach einem Ansprechpartner. Fand zwar jemanden von einer anderen Schule, aber der machte mir mit seinem komischen Schulerlametta in einem Flugschuloffice nicht so den tollen Eindruck. So nach dem Motto, mal schauen ob du überhaupt das Ding in die Luft bekommst. Ha Ha! Zurück im Puccinis war für heute Abend grillen angesetzt. Also Braai, wie die Menschen hier zu sagen pflegen. Für alle Spare Ribs Liebhaber ein absoluter Traum, wenn auch mit gewöhnungsbedürftigen Fleisch. Oder besser Haut mit was dran. Lecker, aber mega fett. Nichts für den kleinen Onne. Aber das Lamm und T-Bone Steak waren ein guter Ausgleich. Samt dem selbstgebackenen Brot. Ja noch kurz Air Law anschauen und dann Licht aus.
23.10.06 11:48


Montag 25.09.06

Ich schaue mir die Abfertigung vom 340`er an und bin sehr erfreut über unsere Arbeit die wir doch in Stuttgart geleistet haben. Es zog einem die Schuhe aus. So wie der Zustand der Maschine im inneren. Horn alt der Bock und bis auf den letzten Platz voll. Kam zu meiner Reihe und alle schauen mich mit grossen Augen an und man spricht engl. und afrikans. Zumindest das Ehepaar in der Mitte. Aussen sitzt ein unauffälliges Mädel Mitte 20. Naja, man kam gleich mit allen ins Gespräch und der Johannesburger trat gleich als eine Art Kontaktagentur zwischen mir und dem Mädel auf. Etwas peinlich für Sie, aber doch witzig. Essen gab’s 2:30. Schlechte Hühnchenpfanne. Danach wurde bis 8:00 konsequent geschlafen. Frühstück und touch down in JNB. Einreise ohne Probleme und dumme Fragen. Nach meinem Gepäck suche ich mein Bike, welches einsam in der Ecke lag. Oh Gott, dachte ich, wenn der Inhalt so aussieht wie die Hülle, na dann gute Nacht. Auf den ersten Blick alles i.o. Nach FaM entscheide ich den Ortlieb Sack in die Biketasche zu tun. So hoffte ich nur das Bike zahlen zu müssen. Auf zum Check In. Ich werde zu einer Waage geschickt. 54 Kg. Sportliches Wiegen. Stand in keinem Verhältnis zu dem was in FaM gewogen wurde. Naja, die Schaltertante berechnet mir zum Glück auch nur das Bike. Und schon geht’s zum Gate für die SA nach Windheok. Am Board gemütlicher small talk mit dem Cockpit und ab auf den Platz. Junge Frau, älterer Herr? Komisch. Super Service. 2 Stunden Flug und eine gediegenes Menu. Sogar in der Holzstuhlklasse. So gehört sich das. Nachdem also Väterchen Frost seine Prostata stimulieren ging kamen wir ins Gespräch und siehe da, mal wieder jemand aus Deutschland mit einem giga Projekt für HIV Kids in Windheok und anderswo. In Windheok gelandet ging es nach ein paar netten Pics zur Einreise. Dort ging der Spass von vorne los. Wie lange bleiben Sie? Keine Ahnung aber länger, zum arbeiten eben. Arbeiten ohne Visa und Workpermisson? Abflug, 1715 zurück nach JNB. Ich dachte ich spinne. Wieder Klimmziehen zwischen Home Affair Department und Immigrations. Warum eigentlich schon wieder ich? Nachdem die Maschine aus JNB gelandet war, kümmerte sich nach 1,5 Std. auch mal wieder jemand um mich. Zahllose Telefonate zwischen Andy, Dani, Home Affairs und Immigartions bewirkten dann eine limitierte Genehmigung für 5 Tage. Und wie freundlich diese Panzerschränke von Damen dann sein konnten. Meinen Gepäckwagen schieben wollen und Taxi ordern usw. Nervend komisch!! Also ging es mit dem Taxi in Richtung WDH. Wohin erfuhr ich auch erst unterwegs. Dani war super hilfeich. Andy am Airport und am Fliegen. In der Unterkunft angekommen, packte ich erstmal etwas aus und schaute nach dem Strom. Falscher Adapter dabei. Zum Glück fand sich unterm Bett einer an der Nachtleuchte. Zahnbürste laden und Rechner an für gute Laune MusikJ Nun ging es kurz in die Mall um etwas Essbares zu organisieren. Es gab zu viel um sich rational zu entscheiden. „Ja“ Schokolade, Wienerwürstchen u. viele andere deutsche Produkte füllen die Regale. Es gibt griechischen Salat und Wienerwürstchen. Nicht spektakulär, aber sättigend. Nach diesem ganzen Stress bin ich froh, dass Rolf eine Flasche Havanna mit an den Airport gebracht hatte. Davon gab’s gleich erstmal einen Cuba. Keine Ahnung wie oft ich eingeschlafen bin beim trinken und Musik hören.
23.10.06 11:48


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