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Sonntag, 08.10.06

Beim Aufstehen bemerkte ich schon meinen Rücken der sich ewig nicht mehr gemeldet hatte. Die Matratze war aber auch ein besseres Handtuch. Nerv!! Mit eigenem Internet oder Telefon wird es wohl nichts wegen der exorbitanten kosten. Nun ja, Andy holte mich 08:00 ab und wir fuhren zum Airport. Etwas kühl und leicht diesig. Wir holten das Baby mit der Kennung „FUN“ aus dem Hangar und liessen es noch schnell von seinem Angestellten reinigen. Er zeigte mir die Tankstelle und alles was es so hat. Da kam auch schon die mysteriöse Kranich Sabine ums Eck. Eine ehemalige Pilotin vom Andy mit Lufthansageschichte. Grrrrr!! Die Gäste waren pünktlich und wir konnten zeitgemäss gehen. Die Maschine war wie schon die anderen in WDH einfach nur schnell und strotzend vor Leistung. Wir bretterten über Dünen die 300m hoch sind, Canyon´s welche sich ungefair 400-500 tief ins Erdreich geschnitten hatten und Forschungsstationen. Andy flog die Route vom Film „ Flight of the Phenix“ nach und kletterte ebenso krass über die Felskante wie sie es taten. Geil!! In Hammerstein angekommen landeten wir auf einem besseren Sandhaufen. Rot und lang. Wir wurden schon erwartet und fuhren auf die Lodge. Es bat sich uns eine grüne Oase mitten im Wüstensand dar. Wir betraten das Atemberaubend schöne Haus und im Sessel, fast vom Bezug nicht zu unterscheiden, lag ein Gepardenbaby. Wahnsinn. Zahm wie eine Hauskatze liess er sich streicheln. Pardon, Sie. Danach machten wir den Catwalk. Eine riesige Fläche mit Geparden, Luxen, und anderen Wüstenbewohnern. Wie konnten Fotos aus nicht mal weniger als 5-6 Metern machen. Grandios. Nach einem kurzen Lunch ging es dann auch schon wieder weiter Richtung Swakop zurück. Beim Essen erfuhr ich, das die Leute die wir flogen vom Film waren. Irgendwas mit 10000 vor Christi, der gerade in Namibia gedreht wurde. Auf dem Weg nach Swakop wurde das Wetter immer schlimmer. Dunst, Nebel und Sandsturm. An Walvisbay vorbei, bekamen wir auch schon die Info von ca. 42-45 kts Wind in Swakop mit Sandsturm. Die Landung und alles drum herum waren dem entsprechend Wir stiegen aus und ein Naturpeeling ging über uns herab. So was habe ich echt in meinem Leben noch nicht erlebt. Pitotcover drauf und nichts wie weg. Danach gingen wir noch zu den Skydivern in die Kneipe. Zurück in meiner Buzze bemerkte ich, dass ich den beschissenen Schlüssel im Auto vergessen hatte. Also Andy anrufen und warten. So konnte ich noch fix etwas Geld holen und etwas einkaufen. Andy kam und ich konnte endlich mal alle viere von mir strecken und den Abend mit der übrigen Pizza ausklingen lassen.
23.10.06 11:57


Samstag, 07.10.06

0545 aufstehen war natürlich nicht so der Hit. Voll apathisch ging ich duschen und mich soweit auf die Fahrt vorbereiten. Der super lustige Taxifahrer wartete schon vor der Tür, oder besser nickte noch etwas. Ich stieg zu ihm ins Taxi und die Fahrt ging los. Wir quatschten ohne Ende über alles mögliche was so in WDH abgeht. Am Busbahnhof angekommen fuhren die Intercape Liner auch schon vor. Wildes Gepäck einladen und los ging’s. Kurze Rundfahrt durch WDH und ab auf die Schnellstrasse. Vorbei an den Townships in Richtung Swakopmund. Die Fahrt war gezeichnet durch lange weile in einer öden und vertrockneten Landschaft. Als ich mit dem Kopf gegen die Scheibe stubste und somit erwachte, fuhren wir gerade an eigenartigen Pyramiden ähnlichen Gebilden vorbei und ich erinnerte mich diese schon mal auf VOX in einer Doku gesehen zu haben. Naja also wieder schlafen. Zwischendurch kam ab und zu mal der Bussteward vorbei und brachte leckeren, nach Karamell schmeckenden, Kaffee. In Swakop angekommen, rief ich Andy für den Pick Up an. Er war wie immer,….. unterwegs. Wir verabredeten uns in einem Café in der Stadt und ich lass mich dort nieder. Ein kurzes Frühstück musste ich zu mir nehmen, da das ganze Fast Food Zeugs unterwegs widerlich aussah. Dann rief es neben mir, Stefan….., und Andy war da. Ganz anders hatte ich ihn mir vorgestellt und doch genauso. Nur etwas jünger. Sah man ihm die, nun doch schon 10 Jahre, Wüstenfliegerei unmissverständlich an Er sagte mir, das die Wohnung gleich nebenan ist, und das er mal schnell nach den Rechten sehe. Gemeinsam gingen wir mit Sack und Pack zu jener welchen, als er zurück war. Danach gingen wir ins Office und ich lernte auch mal Dani kennen, welche ja genug Stress schon am Telefon mit mir hatte. Gemeinsam gingen wir dann mit Junior Luka ins nächste Café. Wie nicht anders zu erwarten, deutsche Besitzer. Aber super nett und leckere Sachen. Musste erstmal ein Stück Zwiebelkuchen probieren. Sau lecker. Danach gingen wir zurück ins Office und Andy erklärte mir mal kurz die äusserst praktische Flugplanungssoftware. Tolles Spielzeug. Wir planten also für den Sonntag einen Flug für ein paar Touristen und Quatschten über alles Mögliche. Dann gab mir Andy noch die LGW typische Futterkiste für den Bordservice und ich machte mich auf den Heimweg. Danach hiess es Klamotten auspacken und einräumen. Kurz noch das Zimmer umräumen und danach mal kurz den Ort erkunden. Es ist wirklich verträumt schön hier. Wie an der Ostsee, nur gemischt mit einigen Farbigen und manchmal engl. Worten. Der Holz befeuerte Pizzaofen lachte mich so an, dass ich einfach vom Fisch Abstand nehmen musste. So nun geht’s schlafen, morgen um 0730 ist die Nacht rum.
23.10.06 11:57


Freitag, 06.10.06

Nach einer Nacht verrutschender Unterlagen und harter Sonnenliegen waren wir doch noch gut ausgeruht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das ist nicht wirklich dein Tag. Zu viele Gedanken gingen mir durch den Kopf und nervten mich. Ein eher wortkarges und unspektakuläres Frühstück folgte. Ich kam nicht wirklich in die Gänge. Nach meiner täglichen Biketour zum Airport ging es etwas besser. Dort angekommen kam mir auch schon Dean vom Pilotenshop entgegen. Wir gingen was trinken und schnackten über alles Mögliche und natürlich seine deutsche Flamme aus Windhoek. Da Susanna nicht kam war ich im Begriff gerade los zu radeln, als sie doch noch ums Eck kam und mir was vom längeren Dienst usw. erzählte. Nach wirren Dingen über das Namibianische Radiozeugnis fuhr ich in die Flugschule. Etwas verspätet, das erste Mal!!, ging es auch schon direkt los. Platzrunden liessen sich etwas besser an als gestern. Nach unserer Session schnackten wir noch etwas über Richards ATPL Theorie, die er nächste Woche schreiben muss. So fuhr ich zur Unterkunft zurück und bezog meine neues, drittes, Zimmer für die eine Nacht. Nachdem ich etwas Obstsalat gegessen hatte, schloss ich mein Bike weg und bezahlte die letzten Tage seitdem ich angekommen war. 175€ für 10 Nächte sagen wir mal 2 Sterne Frühstückhotel sind doch kein schlechter Deal Auf dem Rückweg traf ich auf ein Paar aus Holland und wurde noch auf einen Wein eingeladen. Wir hatten eine lustige Unterhaltung und dann ging’s ans Sachen packen. Nur am gähnen, schreibe ich nun hier die letzten Tage nieder und werde gleich noch zum Butcher Grill gehen, ein paar Leute treffen. Also bis morgen in Swakopmund.
23.10.06 11:56


Donnerstag, 05.10.06

Das morgentliche Prozedere hat sich nur dahingehend geändert, dass ich super früh zum Flugplatz musste und dahingehend nur bedingt begeistert war etwas zu essen. Am Flugplatz ging es schon heiss her. Der Präsident oder was auch immer, war mit seinem Spielzeug unterwegs. Eine nette Citation…, schnell, elegant usw. Wem sein Fliegerherz da nicht höher schlägt, sollte sich eine Fernbedienung und ein Boot kaufen. Nach einigen Manövern in der General Flying Area machten wir uns an die Platzrunden. Sie vergingen ebenso schnell wie mal fix auf 9000ft zu steigen. Aber so gut sich die Maschine sonst auch fliegt, nach unten muss man sie regelrecht prügeln. Speed, die vollkommen Cessna untypische Flächengeometrie usw. machen das zielgenaue Landen nicht ganz so einfach. Wir stellen den Bock ab und verabreden uns für den Nachmittag wieder. Der gebrauch von Checklisten ist hier eher Kopfsache. Finde es etwas leichtsinnig, verschwendet man doch Kapazitäten und Ressourcen die man sinnvoller nutzen könnte, als sich alles zu merken und zu hoffen man hat nichts vergessen. Beim Debriefing werde ich dann noch darauf hingewiesen, das auch ein Flugschüler oder angehender Pilot in Namibia eine lange Hose, sowie ein Hemd zu tragen hat. Ich dachte es ist ein schlechter Spass, like Lufthansa Style, aber es war Richards Ernst. Nun gut, wird er elitäre Kram also am Nachmittag eingepackt. Der Nachmittag verlief auf Grund von immer stärker werden Wind eher unspektakulär. Meine Seitenwindlandungen waren 1a. Richard war etwas verwundert, aber zufrieden, dass er mir dieses doch nicht ganz einfache Thema auch noch näher bringen muss. Am Abend liess ich mich mal zum Kochen hinreissen und wir schliefen auf der Sonnenliege im Schlafsack, da leider alle Zimmer belegt waren. Auch nicht schlimm. Schlimmer war die Begegnung mit einem österreichisch - deustchen Pärchen aus Lüderitz, welche den ganzen Abend leider bei uns am Baumtisch sassen und uns Ihre Heldentaten berichteten und das Ihr vollkommen verblödeter Hund ja nur das beste Dosenfutter bekommt usw. Furchtbar!! Nur noch eins, ab in den Schlafsack und Sterne schauen.
23.10.06 11:55


Mittwoch, 04.10.06

Der Morgen bescherte mir ein Höchstmass an Spannung. Nun sollte es endlich in die Luft gehen. Wie immer war das Frühstück auf ein Minimum reduziert. Wurst und Käse sind hier leider nicht wirklich der Standard. Das ist eines worauf ich mich freue, wenn in Swakopmund die eigenen 4 Wände da sind. Essen was ich will den ganzen Tag!! Irgendwie werde ich auch ohne Sport momentan wieder weniger und weniger. Keine Hotmeals und andere Essereien tief in der Nacht, wie es in Stuttgart Standard war, kommen auf die Rippen. Aber egal. Auf dem Weg zum Airport gingen mir wie immer super viele Dinge durch den Kopf. In der Flugschule, WFTC, angekommen begrüsste mich auch schon mein Fluglehrer und wir machten uns mal mit dem Flugzeug vertraut. Eine lustige Maschine. Hochdecker ohne Wingstruts, bei der Grösse??, warum nicht. Wir machten uns daran alle Systeme die für den Walk Around zu checken wichtig sind zu erkunden. Halt doch mehr Technik als an unserer guten alten GW in SÖM. Hoch motiviert bestieg ich respektvoll die Kabine. Wofür gibt es an der Decke Reissverschlüsse und überhaupt, Hebel, Sicherungen usw. UiUiUi!! Nachdem meine ersten Fragen beantwortet waren ging es ans Anlassen. Der Funk war sehr schwer zu verstehen. Afrikaans gekoppelt mit Englisch. Bayrisch – Schwäbisches Gemisch Der Motor versprach Power. Wir rollten los und eines war klar, die Maschine hat genug PS zum Spass haben, wenngleich sie sich unwahrscheinlich schwierig rollen lässt. Zuviel Gewicht auf dem Bugrad. Unterwegs zum HP01 erklärte mir Richard, welcher mein Alter hat, was so alles wichtig ist beim Rollen, Engine Power Checks usw. Nach dem Line Up wurde nur noch Lautstärke produziert und es ging gigantisch ab. Ich möchte meinen, die 2 Mot in Südafrika ging kaum besser. Wir machten uns gleich an Steep Turns, Stalls usw. Mir war in anbetracht der abartigen Wärme und einigen 90`Bank Manövern leicht mulmig im Magen. Aber es war ein grandioser Trip! Am Abend liessen wir den Tag in Joe`s Beer House ausklingen. Super Location, wenn auch total von allen weissen Windhoek Besuchern und Einheimischen überrannt. Aber sehr stylisch gemacht. Gegen 23:00 treibt es uns dann nach Hause. Schlaaaaaffffffeeeeeeeennnnnnn!!!
23.10.06 11:53


Dienstag, 03.10.06

Wecker rappelte 7 Uhr, gefolgt vom Giessgeräusch unserer Gartenjungs die nichts Besseres zu tun hatten als um die Uhrzeit den Garten zu wässern. Da die Wasserleitung just unter meinem Zimmer verläuft, bin ich bei jedem Liter life dabei. Naja ich wollte ja eh früh lernen für die Luftrechtprüfung. Gesagt, getan. Nach einer weiteren Episode Namibian Air Law, gehe ich meine Wäsche waschen und zum Frühstück. Es scheinen mal wieder neue Gäste am frühen Morgen angekommen zu sein. Ich schiebe mir was zwischen die Zähne und begebe mich wieder zu den Büchern. In meiner kurzen Pause, gehe ich fix mal in die City um nach einem Busfahrplan zu fragen. Will die Tage ja irgendwie nach Swakopmund fahren. Die erste Touriinfo hat nix und somit gehe ich zur nächsten am Busbahnhof. Staff unterwegs. Toll. Ich gehe also Richtung Puccini zurück und halte kurz an einem Travel Agency und frage da nach. 7:00 und 165N$. Zurück in der Herberge Sachen packen und ab zur Zahlstelle für den Test. Dort angekommen hat der Kassiere auch noch Mittagspause. Soll aber 14:00 wieder da sein. 14:17 kam er. Afrikazeit halt. In windes Eile begebe ich mich zur DCA. Zum Glück ist die Prüfungstante auch noch unterwegs. Julianna fragt ob ich mich gut vorbereiten konnte und ob ich das dicke blaue Buch bekommen hätte. Blaues, dickes Buch? Mhh, das hat wohl nix mit dem Süd Afrika Air Law Buch zu tun. Siehe da, Namibia besitzt seit 2001 ein eigenes Buch für Luftrecht. Etwas genervt warte ich auf die Tante und blättere darin rum. Zu viel, zu wenig Zeit. Auf meine Frage bezüglich Foreign Aircraft, kann mir auch niemand eine Antwort geben. Ich bekomme den Test mit dem Satz: Wenn du den nicht schaffst, weiss ich auch nicht was wir machen sollen. Und ja, er war nicht sehr schwer. Dachte ich. 2 Dinge waren etwas unklar, z.B. white dumb bell, Hä? Ich gab den Test ab und wurde gleich für ein paar Fragen zurückzitiert. Ich blieb für den Rest der Korrektur gleich vor Ort. Die Fehlerrate nahm mal wieder zu. Doch konnte ich es mir bei einigen Fragen nicht erklären. Nach der Korrektur zückte ich kühn mein Luftrechtbuch und verglich meine Antworten mit der Bewertung. Wieso standen im Buch Dinge, die mir als falsch angekreidet wurden? Ich fragte nach und bekam die Antwort: Im Pilotshop sind nie die aktuellen Versionen des Luftrechts erhältlich. Nun ja, dafür das Ihr Buch von 2001 und meins von 2003 war, fand ich es doch sehr gewagt von Ihr so was zu behaupten. Es kostete mich über eine halbe Stunde Diskussion was denn nun richtig ist. Gefolgt von einer Frage: Woher ich denn als einzigster wüsste, das man ab 10000ft bei einer Flugzeit von mehr als 30min. Sauerstoff mitnehmen muss, wo doch jeder andere mit Ihr herumstreite, dass man dies erst ab 12000ft bräuchte. Zum Glück war wieder mein schlaues Buch zur Hand und gab Aufschluss. Sie war auf jeden Fall nicht bereit die Dinge die zu meinen Ungunsten ausgelegt wurden zu berichtigen. Es kostete mich eine weitere halbe Stunde um sie davon zu überzeugen, das doch wenigstens eine Antwort drin sein müsste zu ändern um den beschissenen Test zu bestehen. Die Diskussion hatte den Grundsatz, was könnt e ich Ihrer Grosszügigkeit entgegenbringen. Strange. Die Situation kippte zu dem Tenor, du bist ja in Swakopmund weit weg und ich sehe dich bestimmt nicht wieder. Trotzig nahm sie meine Formulare entgegen und auf einmal muss nun auch meine Radiolizenz gewandelt werden. Fuck off. Nur noch ins Puccini dachte ich. Dort angekommen musste ich mich erstmal aufregen und gleichzeitig abreagieren. Ich rief also im Tower an und fragte was mit der Validation fürs AZF nötig ist. Man gab mir eine Handynummer und ich rief an. Eine Frau nahm ab und ich schilderte Ihr mein Anliegen. Siehe da, sie kam aus Deutschland und das Gespräch vereinfachte sich etwas. Wie verabredeten uns für Freitagnachmittag und ich ging noch mal kurz mit dem Bike los, Geld holen und eine Telefonkarte kaufen. Danach duschen und ab in die Vine Bar. Ein gediegenes Lokal auf einer Anhöhe am Stadtrand. Lecker Essen und Wein. Gulaschsuppe, wie sie in Ungarn nicht besser sein könnte. Wir schnackten noch bis 24:00 dort und suchten uns ein Taxi zum heimfahren. Dort quatschten wir noch bis 01:00 in der Küche. Müde, genervt und zum Glück noch motiviert.
23.10.06 11:52


Montag 02.10.06

Schon beim klingeln des Weckers war klar, dieser Tag gibt eine Menge Input an neuen Informationen round about Air Law und die Cessna 210. Nach einem kurzen Frühstück ging’s wieder ans Lernen. Als ich die Nase voll hatte, sattelte ich zu meinem Skill Test für die 210 um. Heavy. So wie das Flugzeug auch Wann hat man sich denn ehrlicherweise das letzte Mal mit so was beschäftigt? Keine Ahnung. Am Nachmittag, gegen 17:00, fuhr ich zum Airport um den Instructor zu treffen. Ein junger Mann, denke ende 20, stellte sich mir dann auch als Richard vor. Er schien mir etwas im Stress zu sein und trieb die Situation etwas voran. Wir gingen in den Unterrichtsraum und sprachen einige Dinge für die 210 durch. Unter anderem, das 95% aller Todesfälle in Namibia auf der 210 geschehen. Mhh, toller Einstieg. Danach gingen wir etwas am Airport herum und Richard zeigte mir die Maschinen, welche zum Teil gerade in der Werft waren. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag 17:00 zum fliegen und ich fuhr wieder heim. Nach einem selbst gekochten Mahl, ging es wieder ans Luftrecht. Licht aus, Augen zu.
23.10.06 11:51


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