Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


http://myblog.de/flyingmountain

Gratis bloggen bei
myblog.de





Sonntag, 15.10.06

Nach einer langen Nacht voller Tee und den Versuchen von Nahrungsaufnahme fester Gegenstände, verschlief ich das Frühstück und kam 10:30 erstmals zum Vorschein. Mario war wie immer schon einige Tassen Kaffee und Zigaretten verfallen. Wir machten uns kurz auf den Weg in die Wernhill Mall um etwas einzukaufen. Pudding und etwas Obst sollte es bei mir werden. Der Pudding schmeckte grauenvoll und das Obst verwandelte sich im Laufe des Tages auch nicht in eine wirklich nahrhafte Alternative. Es ging am Nachmittag ein Gewitter danieder was ich in solch einer Heftigkeit noch selten vorher erlebt hatte. Hagel, Sturm usw. waren die Boten der Wolken. Danach gingen wir kurz in den mini Supermarkt um etwas zum Abendbrot zu kaufen. 2 Kartoffeln waren mein Mal. Nun geht’s auch schon in die Waagerechte, denn Montag früh steht 07:00 fliegen auf dem Programm. Mal wieder, Gute Besserung.
23.10.06 12:04


Samstag, 14.10.06

Der Tag liess sich gemütlich an. Nach dem Frühstück plagten mich dann doch einige Bauch- und Kopfschmerzen. Ich entschied mich noch eine Runde zu schlafen in der Hoffnung es wird besser. Fehlanzeige! Nach einer Aspirin, welche ich sonst nie nehme, und einem Stück trockenem Brötchen gings wieder auf die Matratze. Der tag verlief mit Schmerzen und Schlafen unspektakulär. Am Abend war dann endlich die Kotzgrenze erreicht und es ging danach etwas besser. Kam doch alles wieder zum Vorschein was am Vorabend noch so lecker geschmeckt hatte im Restaurant. Leider. Hoffen auf den nächsten Tag und gute Besserung.
23.10.06 12:03


Freitag, 13.10.06

Der Morgen verlief unspektakulär wie immer. Frühstück, quatschen, im Manual lesen. 1315 ging’s dann zum Airport, mal wieder mit dem Bike. Muss mich bewegen. Am Flugplatz angekommen, kein Instructor in der Flugschule. Naja, dachte ich mir, wird schon einer kommen. Von 15:00-17:00 sollte die Flugstunde gehen. 15:30 kam dann auch mal ein Instructor und dann musste natürlich alles hop la hop gehen. Besste Aussichten auf einen guten Lernerfolg. Wir sprachen die Sicherheitslandung für unbemannte Plätze durch und welch Überraschung, dafür ist die Zeit nun zu knapp. Aber man könnte ja noch schnell ein paar Platzrunden drehen. Ok. Am Flugzeug angekommen, keine Aufzeichnungen wann das letzte mal getankt wurde und keine Leiter da. Nerv! Der Fluglehrer war gross genug um mit einem Holzstück in die Tanks zu kommen. Genug Sprit für unser Vorhaben. Wir requesteten die kurze, kreuzende Runway und machten uns auf den Weg. Unterwegs konnte ich von seinem Nuscheln kaum was verstehen. Leider. In der Luft war nur Hektik und sein Handy wichtiger als alles andere. Nach ein paar beschissenen Anflügen gings zurück. Super genervt und etwas wütend. Nach dem Debriefing sagte ich ihm auch unmissverständlich meine Meinung. Obs was bringt, ich glaube nicht. Am Abend gingen wir ins Luigi & The Fish. War beim letzten Mal ganz lecker. Dort angekommen, alles besetzt und wir gingen zum Warten an die Bar. Dort sprach uns ein schwarzes Pärchen an wo wir herkämen. Wir verfielen in ein ewiges Gespräch und man merkte, wie der Rest der ausschliesslich weissen Gäste komisch auf unsere Zuwendung zu dem Pärchen reagierte. Spiesser. Egal, wir bekamen einen Tisch und luden die Beiden zu uns an den Tisch ein. Wir hatten einen lustigen Abend mit folgendem Besuch in einer einheimischen Tanzbar. Super witzig. 03:40 ab ins Bett!
23.10.06 12:02


Donnerstag, 12.10.06

Zum Frühstück gab’s den obligatorischen Kram, aber heute aufgewertet, mit meiner am Vortag gekauften Salami. Und sie schmeckte gar nicht mal so schlecht. Nach dem Frühstück verquatschte ich mich mal wieder mit Mario. Manchmal war es sehr interessant etwas von Ihm zu erfahren, manchmal einfach nur nervig. Lebt er doch in einer für uns schwer vorstellbaren Traumwelt. Am Nachmittag ging’s dann zum Airport. Vorher jagte ich quer durch die City auf der Suche nach dieser beschissenen NCC Behörde für meine Radiolizenz. Als ich sie fand, klemmte die Tür, nein sie war zu! Lunchtime, kam aus einer kleinen Luke in der Wand. Genervt über die Mittagspause der Behörden ging ich zurück und fuhr später wieder vorbei. Als ich dann in der Flugschule war, braute sich ein Gewitter zusammen und der Instruktor entschied, einen Theoriekurs bezüglich der 210 zu machen. Da er das Gefühl hatte, er müsste mir noch ein Paar wichtige Dinge erklären. Und es war eine gute Entscheidung. A gab es Sturm wie die Sau und B waren seine Tipps sehr hilfreich. Am Abend kochte ich mir endlich mal wieder ein paar Bratkartoffeln und dazu lecker Salat. Mario und ich verfielen wieder in schwere Diskussionen über Rohoel usw. Naja, irgendwann musste ich zu Bett, weil es mir etwas zu viel wurde. So konnte ich noch etwas im Manual lesen. Gute Nacht Windhoek.
23.10.06 12:01


Mittwoch, 11.10.06

Schnell raus aus dem Bett und Standardfahrt nach WDH. Wie beim ersten Mal, ab ins Puccini. Es ist mega warm hier, im Gegensatz zu Swakop. Am Nachmittag ging’s dann fliegen, heute mit einem Co von der Air Namibia. War super lustig. Stalls bis zum absoluten Abkippen. Was man halt so seiner Meinung nach mal alles gemacht haben muss War auf jeden Fall sehr lehrreich. Danach kurzes Einkaufen und zurück. Einen erfrischenden Obstsalat zum Kaffee und dann fings an zu schütten wie aus Eimern. Zum Abendbrot gesellten wir uns zu einem Pärchen dazu, welches uns herzlich einlud mit ihnen zu essen. So das reicht nun für heute. Endlich wieder ein ordentliches Bett geniessen.
23.10.06 12:00


Dienstag, 10.10.06

Das Aufstehen fiel mir heute leichter. Irgendwie waren die Schmerzen etwas zurückgegangen. Auf dem Weg zum Bäcker kamen sie dann doch wieder zurück. Nerv!! Naja, dachte ich, dass kann ja heiter werden. Ich holte nach dem Frühstück den Bully wieder und fuhr zu Piere das Examen schreiben. Er war immer noch super drauf und machten gar keine Anstalten so was wie eine safety area zu schaffen. Nein vielmehr sassen die Jungs von Bay Air mit im Raum und wunderten sich, was es doch so alles im Namibianischen Luftraum gibt. Danach der übliche long talk und zurück nach Swakop, bei wesentlich besseren Wetter als gestern. Zurück in Swakop war überall Mittagspause, so auch bei uns im Office. Ich machte mich kurz daran in meiner Unterkunft meine Puddingbrezel zu futtern, auf welche ich mich schon am Morgen gefreut hatte. Danach ging’s ins Office den Bullyschlüssel abgeben. Andy war wieder super beschäftigt und wir fuhren zusammen zum Flugplatz die FUN tanken und ich dann mit einem Freelancer zurück. Ich schlich gemütlich zur Massage, weil gehen konnte man meinen Gang nicht nennen Sie war überaus freundlich und entsetzt in welchem verspannten Zustand sich mein ganzer Rücken befand. Es war eine Wohltat. Danach schlenderte ich durch den Ort und schaute mal bei einem Gebrauchtwagenmarkt und einigen Fitnesscentern vorbei. Oh je, Preise fast wie in Deutschland. Heftig. Bei den Möbeln leider nicht viel anders. Brauch unbedingt eine gescheite Matratze. Nach einem kurzen Ausflug in den Spar Markt und einem gegönnten Glas Mühlhäuser Pflaumenmus, welches natürlich für die hiesigen Verhältnisse total überteuert war, schnappte ich mit eine Zeitung und setzte mich kurz ins Lighthouse um einen Kaffee zu trinken. Riesen Pott für 90 cent. Toll. Danach wollte ich nach Hause. Bei Andy im Office brannte noch Licht. Also chick in im Office bis halb 10. Nun ist der Abend auch wieder rum und ich werfe noch ein paar Klamotten für WDH in den Rucksack und gehe ins Bett.
23.10.06 11:59


Montag, 09.10.06

Der nächste Morgen war geplagt durch Rückenschmerzen vom Feinsten. Die Matratze, welche nun wirklich einem besseren Handtuch gleich kam, tat Ihre Dienste als Rücken schonendes Erholungsinstrument bei Weitem nicht. Nun gut. Ich ging etwas einkaufen und stolperte vollkommen dejustiert mit leichter Altersvorlage durch den Laden Gegen 12:30 holte ich den Bully und fuhr nach Walvisbay zum Tower um meine Radioeinweisung zu bekommen. Der Lotse, Piere, war super gut gelaunt und wir schwatzten mehr über alles Mögliche als übers Funken in Namibia. Er war selbst österreichischer Abstammung und in Namibia gross geworden. Ich fuhr ebenfalls gut gelaunt durch heftige Sandstürme an der Küste zurück. Echt heftig das Wetter. Daran muss man sich wohl gewöhnen. Im Office zurück, plauschte ich noch etwas mit Dani und begleitete Sie Richtung Heimat. Da ich noch nichts fürs Abendbrot eingekauft hatte, ging ich noch kurz in die andere Mall. Das was ich kaufte, war bis auf den Cidre echt scheisse!! Über den Büchern für das am nächsten Tag erfolgende Examen, schlief ich mehrfach ein. Gähn. Irgendwie dachte ich ewig der neue Tag bricht herein, dabei war es nur die Deckenlampe, die ich vergass auszumachen. Gute Nacht!
23.10.06 11:58


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung